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Nächtlicher Besuch - Teil 32

Autor: Stefan Jahn
Geschrieben am: 22.11.2001 um 19:51 Uhr

Der Assasine und seine Erlebnisse

Im gleichen Gang war zur Verzierung ein Vorhang an der Wand angebracht. Aber was war das, am unteren Ende konnte man Schuhe erkennen.

Hinter diesem Vorhang hatte sich der echte Assasine versteckt und beobachtete immer noch entsetzt das Geschehen auf dem Gang. Mittlerweile war dort aber wieder Ruhe eingekehrt. Plötzlich wurde der Blick des Assasinen auf einen großen Spiegel im Gang gelenkt.

Dieser Spiegel fing komisch an zu blinken. Das Spiegelbild verschwand und man konnte mehrere Personen erkennen. Das war ja nicht weiter schlimm, aber diese Personen verliesen den Spiegel und betraten den langen Gang.

Das war zuviel für den Assasinen, wenn das so weiter gehen würde, so würde er wohl zum ersten Mal in seinem Leben ohnmächtig.

Die drei Gestalten standen auf dem Gang. Sie hatten ebenfalls so komische Geräte wie der selstame, in Ledermantel gekleidete, Mann in der Hand. Ihre Rohre waren aber wesentlich kleiner. Man erkannte aber deutlich die Gemeinsamheiten.

„Hey Daniel, wo sind wir?“

„Nur mal ruhig, Jack, ich muss die Fernbedienung erst richtig ablesen. Du weisst doch, Goauld-Technologie ist nicht so einfach.“

„Sieht mir nicht so aus, als ob wir die Basis des System-Lords erreicht haben“, sprach die Frau, „irgendwie erinnert mich das ans Mittelalter. Und gar kein Gold oder ägyptische Schriftzeichen. Nichts was auf Goauld hinweisen würde.“ „Könnte schon stimmen Carter“, sprach Jack, „aber warten wir lieber ab was die nette Fernbedienung sagt.“

„Schlechte Nachrichten“, murmelte Daniel, „wir sind definitiv nicht im Goauld-Gebiet, wir sind in der falschen Zeitzone und noch immer auf der Erde.“

„Mist, ich habe es gewußt! Also, auf, wieder nach Hause.“ Der Mann mit der Fernbedienung, der Daniel genannt wurde, fummelt kurz an dem seltsamen Gerät umher und wieder flackerte der Spiegel. Es erschien wieder ein anderes Bild und die drei Gestalten mit den komischen Gewändern traten durch den Spiegel als ob dieser nicht da währe. Dann flackerte der Spiegel wieder auf und zeigte wieder sein normales Spiegelbild. Er erfüllte wieder voll und ganz die normale Tätigkeit eines Spiegels eben.

Der echte Assasine dachte noch, was die Bezeichnung SG1 auf den komischen Gewändern zu bedeuten hatte, aber sein Geist konnte all das Geschehene wohl nicht mehr verkraften.

„Hahaha … überfall die Burg der Drachenritter … ganz einfach … hahaha … das ich nicht lache …. ganz einfach …. dring da ein und klaue … du wirst reich hat man mir gesagt … nur lauter Leute die sich mit Gedichten und Geschichten befassen … harmlose Leute … nichts besonderes … hahaha … NICHTS BESONDERES! … hahaha … Knuffelbälle … schwarze Rolligel … hahaha … seltsame schwarze Männer in Ledermäntel … durchs Fenster im dritten Stock … hahahah … vollkommen harmlos … viel Geld, viel Beute … Personen die durch Spiegel schreiten … seltsame Geräte … Lichtblitze … hahahah … ganz einfach hat man gesagt … alles harmlos … karierte Doppelgänger … Hilfe, ich will nach Hause! Mama wo bist du?“, stammelte der echte Assasine vor sich her, verlies dabei seine Deckung hinter dem Vorhang und lief - oder besser gesagt tänzelte - kreuz und quer durch den Gang und fing immer wieder ganz laut an zu lachen.

War der echte Assasine Wahnsinnig geworden?

geschichten/fantasy/naechtlicher_besuch/teil_32.txt · Zuletzt geändert: 24.03.2011 22:06 (Externe Bearbeitung)
Quelle: http://stefanjahn.de/geschichten:fantasy:naechtlicher_besuch:teil_32
Webseite: http://stefanjahn.de