Stefans Wiki



Nächtlicher Besuch - Teil 15

Autor: Frank Six
Geschrieben am: 04.09.2001 um 09:34 Uhr

Tief bewegt und nun davon überzeugt das ihn die Vorsehung mal wieder Geweckt hatte, beschloss der San sich nicht nur damit zufriedenzugeben, das er geweckt wurde, und schlederte gedankenversunken ein paar Schritte weiter bis er vor dem Zimmer Reigams rauskam, wie üblich hatte Reigam seinen Schlafbereich verrammelt und verriegelt, und die Türen waren nur durch ihn selbst oder des rachenmeisters Zweitschlüssel zu öffnen… Ein guter Magier ist auf alles vorbereitet und so zog er aus dem wallenden Nachgewand ein Kästchen hervor, das er mit ein paar Klebestreifen, die er dem Henker geklaut (ähm kurz zu Forschungszwecken ausgeliehen), hatte flux an der Tür, gab der Sanduhr am Kästchen einen Stoß.

So jetzt nurnoch Reigam zu seinem Zimmer Locken… Hmm nur wie… ah… die Keckse! schnell sprintete der Alte Magus um die Ecke mit einer Geschwindigkeit die seinem Alter zu spotten schien, während er hier und da einen duftenden KHKmP

(Auszug aus dem Aküfi Register: KregischerHaschkeksmitPalinegeschmack, auch Deliriumkeks genant, diese süchtigmachenden Kekse sind in einigen Länder verboten, da in 65% der Fälle der Konsument während ihrer Wirkungsdauer, in eine Andere Haut Persönlichkeit schlüpft, für die Restlichen ist die Wirkung, mehr mit Vollrausch und Glücksehligkeit verbunden, wobei eigentlich schon die Palinefrucht fast als süchtigmachend bezeichnet werden kann, allerdings negieren die Eigenschaften der Frucht die Nebenwirkungen in diesem Fall)

fallen ließ, wieder bei dem sich bewegenden Magischen Dingsbums angekommen, lugte der Alte Magus wieder durch einen Spalt in der Türe um nachzusehen ob dieses Etwas sich verändert hätte. Aber nein es war schon sehr Merkwürdig, irgendwer hatte das Magische Feuer in Reigams Kochecke mit einer Fackel entfacht, die noch immer darunterlag, fast meinte der Alte Magus Takina im Riesenkochtopf auftauchen zu sehen, aber nein das konnten nicht sein Takina war nicht blau, grün, rot kariert, das muß eine Nebenwirkung der Deliriumkekse sein, wischt sich die Augen und verschließt die Tür wieder, da sich in dem Raum noch einiges andere außer dem Topf bewegte…

Just in diesem Moment war die Sanduhr abgelaufen, die unsagbaren Mächte der Gravitation zogen an dem winizigen Hebel, der so klein war das er einen Uhrmacher vor Neid erblassen lassen würde, und das Kästchen klappte auf, Tentakel tasteten sich über die gewaltige Massive Tür, und dann, ging ein leises immer lauter werdendes Dröhnen von der Tür aus, die Tür erbebte in ihren magisch gesicherten Angeln und hielt Stand, aber der Schall breitete sich aus sauste durch Winkel und Ritzen, schlechter Putz viel von der Decke, und im Innern von Reigams Gemach hörte man ein paar Regale scheppernd umfallen.

Reigam war ganz Perplex als er durch den klang der Glocken von Beng Kishi geweckt wurde, „Mutter?, ein Angriff?, Ein ERDBEBEN!!!!!!“ Glücklicherweise wusste er nicht was diese Glocken bedeuteten, und so blieb ihm auch keine Zeit sich Sorgen darüber zu machen, den just in diesem Moment löste sich ein Hacken, der sein auf einem feinen Gespinst in der Luft schwebenden Himmelsbettes, das Bett fing an sich zu neigen, und Reigam blieb nur übrig sich an den Rändern des Bettes festzuklammern das, zusammen mit ihm, durch die Schlafzimmertür, die glücklicherweise geöffnet war, sauste, oder eher Unglücklicherweise, denn nach der Tür ging es eine Wendeltreppe hinab, und so landete Reigam polternd mit einem sich auflösendem Bett im Chaos umgefallener Regale vor der Tür. Benommen und verwirrt umherblickend viel sein Blick auf die Tür deren magische Siegel Hellrot am leuchten waren und deren Magie durch etwas furchtbares auf das Äußerste strapaziert worden sein mussten, nicht mal der Angriff einer Atombombe wie er sie im Spiegel der Welten, in einer Fernen Dimension gesehen hatte, würde die Siegel so starpazieren. Was war bloss geschehen? Vorsichtig näherte sich Reigam der Tür, langsam tastend berüherte er das Kochendhei… Potzblitz.. EISKALT!!!! Welche Magie ist hier am Werk, „Sesam öffne dich!“ gehorsam schwangen die beiden Türhälften auf, und nichts passierte…

Reigam öffnete wieder die Augen, der Gang hinter der Tür sah ganz normal aus, etwas Staub und Putz auf dem Boden ein Paar Haschkekse die um die nächste Kurfe verschwanden…

Haschkekse!!!! hm, na gut, wenn ich schon wach bin kann ich auch grade Frühstücken während ich der Spur folge. Gesagt getan nimmt sich Reigam des ersten Haschkekses an und seine Laune wird schlagartig besser… während er die Haschkekse einem nach dem anderen aufsammelt und der Spur folgt…

geschichten/fantasy/naechtlicher_besuch/teil_15.txt · Zuletzt geändert: 24.03.2011 22:06 (Externe Bearbeitung)
Quelle: http://stefanjahn.de/geschichten:fantasy:naechtlicher_besuch:teil_15
Webseite: http://stefanjahn.de