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Nächtlicher Besuch - Teil 10

Autor: Andreas Fischer
Geschrieben am: 14.08.2001 um 23:06 Uhr

In seinem Traum war doch alles ganz anders gewesen! Wo war die leichtbekleidete schwertschwingende Lady Cancelot? „Ich komme mit!“ erklärte Takina dem Dreibuchstaben und setzte einen wissendes Gesicht auf. „Ich gehe alleine!“ polterte Dreibuchstaben und zwar so laut, daß es Takina in den Ohren klingelte. Wenn bei diesem Lärm niemand hinzukäme, dann wäre allen Drachenrittern nicht mehr zu helfen. Sämtliche Türen flogen im nächsten Moment auf und unzählige Gesichter schlaftrunkener Ritter und Ladys erschienen in den Rahmen der Türen. „Damit ihr es auch alle wißt, ich gehe in die Speisekammer, Schinken schneiden! Und zwar alleine!“ Dreibuchstaben hob seine gewaltigen Stiefel und stapfte weiter den Gang hinab, doch dann drehte er sich nochmals um. „Kobold, wenn Du mir folgst, dann schneide ich dir die … na du weißt schon ab!“ „Ich bin kein Kobold!“ grummelte der Goblin wütend und starrte mit einem bitterbösen Blick dem gewichtigen Ritter hinterher. Warum lief nun alles anders als in seinem Traum? Warum? Und vor allem, aus welchem guten Grund sollte er ihm nicht folgen? da mußte doch was im Busch sein! Auch auf das Risiko hin, seine Männlichekit zu verlieren, folgte Takina dem seltsamen Dreibuchstaben in einem gebürtigen Abstand.

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