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Bis vor kurzem waren Makefiles immer ein Buch mit sieben Siegeln für mich. Ich wußte zwar das man mit ihnen den Compiler- und Linker-Vorgang von Programmen beim Programmieren vereinfachen kann, aber wie mächtig die ganze Sache ist, ist mir jetzt erst bewußt.
Ich stand mittlerweile vor folgendem Problem: Wie übersetzte ich meine C++-Quelldateien in der Schule zu einem lauffähigen Programm. Im letzten Semester war das ja noch kein Problem. Da war der Quellcode ja fast immer noch in einer Datei abgespeichert. Spätesten mit der objektorientierten Programmierung und seinen einzelnen Klassen - jede hübsch in einer Datei plus zugehöriger Header-Datei untergebracht - war die Sache aber nicht mehr so einfach.
Ok, ich kann ja nach wie vor eine IDE (war damals noch Xcode) verwenden. Im Zuge der Qt-Programmierung vollzog sich in der Klasse aber ein Wechsel zu Eclipse. Eclipse läuft zwar auf dem Mac auch, mal von der Qt-Integration abgesehen, ist aber auf meinem alten iBook doch etwas träge. Anderseits schaffe ich auch ab und zu unter Windows und Linux. Wie all diese Umgebungen auf einen einheitlichen Nenner bringen?
Kehren wir also wieder zu der "klassischen" Programmierung mit Hilfe eines Texteditors und der Konsole zurück. Immerhin macht es der Lehrer ja (momentan zu mindest) ja so vor.
Lange Rede, kurzer Sinn: ich hab mich etwas in den Texteditor Vim und dem Tool make eingearbeitet. Den Texteditor Vim benutze ich hier ja schon ab und zu, aber noch nie zum Programmieren. Mittlerweile muß ich aber sagen das der Vim mit einer passenden Einstellung, dem passenden Plugin(s) und dem Tool make echt sehr schnell und mächtig ist.
Mittlerweile habe ich mir zwei Makefiles geschrieben. Einmal eines das alle C++-Quelldateien in einem Verzeichnis compiliert und linkt und anderseits ein Makefile das mir viel Arbeit beim Erstellen von PDF-Dokumenten aus LaTeX-Dateien abnimmt. Wie immer so findet ihr auch diese Dateien hier auf meiner Homepage. Ich hoffe ich komme demnächst mal dazu genauer zu erklären wie diese Makefiles genau funktionieren und was die einzelnen Kommandos bedeuten.
Geschrieben von Stefan Jahn
in C++, Neues
um
22:37
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In letzter Zeit nute ich ja vermehrt den Texteditor Vim zum Programmieren. Der Texteditor Vim ist echt mächtig. Schon interessant was für Funktionen er alles hat und was man mit ihm so alles anstellen kann. Im Wiki findet ihr seit geraumer Zeit einen
Erschienen im Weblog Stefans Webseite - Blog am 25. Sep 2007 um 23:28
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